Synergiewende

Beispiel Smartphone

Synergielösungen verändern durch Begeisterung

Beispiel Smartphone

Synergielösungen verändern durch Begeisterung

2007 präsentierte Steve Jobs das erste iPhone. Zehn Jahre später war die "globale Handywende" zum Smartphone längst abgeschlossen. Gab es dafür staatliche Förderprogramme, internationale Smartphone-Konferenzen oder gar das Verbot tastengesteuerter Funktelefone? Nein – eine geniale synergetische Konstruktion hat einfach "das Spiel" verändert. Die Doppelnutzung des Displays auch für die Bedienung ermöglichte die ständige Funktionserweiterung über Apps. Das Smartphone hat damit einfach seine Käufer begeistert.


Ihr Dach liefert Energie für Strom und Wärme

und bald auch Strom für Ihr Elektroauto

Ein Solardach gleich dreifach nutzen? Ein Heizungskonzept mit Wärmespeicher, das sowohl erneuerbare Energie vom Dach als auch aus den Netzen wirtschaftlich verwerten kann – kann man sich dafür nicht ebenfalls begeistern? Insbesondere, wenn man dass Ganze auf dem Smartphone erleben und steuern kann? Natürlich – deshalb werden solche intelligenten Sonnenhäuser auch zum Ausgangspunkt der Energierevolution, weil sie erlebbar die Interessen des Einzelnen und der Gesellschaft in Synergie bringen. 100 % erneuerbare Energie bis 2040 – dies ist ein ökonomisch und ökologisch sinnvolles Ziel. Das intelligente Sonnenhaus wird dabei zum erlebbaren Leitbild einer zur Synergiewende weitergedachten Energiewende. Ein Smart Solarhome schafft Sicherheit und Kostenentlastung für seine Bewohner und damit das gute Gefühl, zu 100 % auf dem richtigen Weg zu sein.

Ihr Dach liefert Energie für Strom und Wärme

und bald auch Strom für Ihr Elektroauto


Synergie der Technologien

aktuelle Entwicklungen machen neue Wege wirtschaftlich

Synergie der Technologien

aktuelle Entwicklungen machen neue Wege wirtschaftlich

Sonnenstrom- und Windstromanlagen sind so günstig geworden, dass die damit erzeugte Energie nur noch wenige Cent pro kWh kostet. Sonne und Wind ergänzen sich auch synergetisch in ihrem Leistungsangebot, da es bei schlechtem Wetter mehr Wind gibt. Trotzdem müssen für 100 % erneuerbare Energie noch große Schwankungen ausgeglichen werden. Das dritte Synergieprodukt für die hundertprozentige Energiewende ist daher (neben der Biomasse) das mit zeitweiligem Überschusstrom erzeugbare Methangas ("Sonnengas", "Windgas"). Dieses kann in unser vorhandenes Erdgasnetz mit seiner großen Speicherkapazität eingespeist werden. Bei der Methanisierung von Überschusstrom wird absehbar ein Spitzenwirkungsgrad von über 80 % erreicht. Das erneuerbare Gas kann dann in der Mobilität und in Spitzenlast-Gaskesseln direkt genutzt werden. Dezentrale, verbrauchernahe Spitzenlast-Kraftwerke auf Gasbasis nutzen optimalerweise die Kraft-Wärme-Kopplung. So kann auch der mit Akzeptanzproblemen kämpfende Netzausbau minimiert werden.


Synergierente

 

100 % erneuerbare Energie bis 2040 – dieser Weg ist heute nicht nur technisch machbar und ökologisch geboten. Wir möchten für rein ökonomisch denkende Menschen auch aufzeigen, warum dies für den Einzelnen ebenso wie für die Gesellschaft wirtschaftlich sinnvoll ist. Sicherlich ist es auch eine sinnvolle Industriepolitik, in Zukunftsbereichen wieder eine Spitzenposition anzustreben. Nur ist dies nicht der wesentlichste Punkt, und wir wollen hier auch nicht spekulieren. Rein logisch betrachtet ermöglicht der Wegfall der Kosten für fossile Energie unserer alternden Gesellschaft eine sichere "Synergierente". Dies gelingt auch durch Umstieg auf einen auf Realvermögen beruhenden gesamtwirtschaftlichen Vermögensaufbau. Aber wie kann das Ergebnis ökonomisch positiv ausfallen, wenn so viele Investitionsausgaben anstehen?

Deutschland geht es nur scheinbar gut – unsere Vermögen und Renten sind in wachsender Gefahr. Uns fehlen für eine gesunde Realvermögensbildung jährlich ca. eine Viertelbillion Euro an inländischen Privatinvestitionen. So findet unser gesamtwirtschaftlicher Vermögensaufbau fast nur noch als Staatsverschuldung anderer Länder statt. Die Bürger sehen dies aber nicht auf den Kontoauszügen von Banken und Versicherungen. Die Staatsschulden stehen ja auf der anderen Seite der Bilanz. Wie sprechen hier über Staatsdefizite der USA, Frankreichs, Englands und anderer Importüberschussländer, die wir nicht nur finanzieren, sondern über die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge mit Importdefiziten auch erzeugen. Unsere Importdefizite werden regelmäßig als "Exportüberschüsse" bezeichnet, was das eigentliche Problem des zu geringen Imports verschleiert. Auch werden so gedanklich viel zu positive Bilder für eine Sache erzeugt, bei der am Ende alle nur verlieren.


Quelle: Finanzierungsrechnung der Deutschen Bundesbank, Mai 2017, Werte als Finanzierungssalden nach Vermögenstransfers

Unsere gigantischen Importdefizite bringen uns in internationale Konflikte und führen über diverse Mechanismen zu unserem eigenen Vermögensverlust. Da wir mit den Importdefiziten Scheinvermögen erzeugen, liegen wir bei den Privatvermögen längst an letzter Stelle in Europa. Es war auch nicht klug, dass wir zum Erreichen der Importdefizite extra noch die Einkommensentwicklung, die Einkommensverteilung und die gesetzliche Rente durch "Reformen" beschädigt haben. Unsere Importdefizite sind die höchsten der Welt. Wir liegen damit noch vor China, das aus diesem Grund von den USA sanktioniert wird. Und auch bei aktuellen französischen Plänen für einen Ausbau der europäischen Umverteilung zulasten Deutschlands geht es im Kern um Ausgleichszahlungen für deutsche Importdefizite. Die Zeit drängt – wir sollten einen Kurswechsel bei der Vermögensbildung und damit den Importdefiziten so schnell wie möglich in alle Welt verkünden.

Synergierente


Investieren statt verlieren

das Smart Solarhome als Vorbild

Investieren statt verlieren

das Smart Solarhome als Vorbild

Investitionen in die hundertprozentige Energiewende werden nun mithelfen, die für uns selbst und die Weltwirtschaft schädlichen Importdefizite aufzulösen. Der gesamtwirtschaftliche Mechanismus umfasst auch die Möglichkeit, Löhne und Renten wieder stärker erhöhen zu können. Wir brauchen kein Sozialdumping mehr, wenn wir für wirtschaftliches Gleichgewicht keine Importdefizite brauchen. Es gibt auch nicht das Problem, dass wir zu viel investieren müssten. Die Investitionen für die ca. 350 GW an Photovoltaik, die noch benötigt werden, entsprechen geschätzt nur etwa den heutigen Importdefiziten eines einzigen Jahres. Glücklicherweise brauchen wir darüber hinaus Investitionen in Einsparungen, Windkraft, Methanisierungsanlagen und Kraft-Wärme-Kopplungssysteme als Reservekraftwerke. Und natürlich gibt es neben dem Energiebereich noch andere Bereiche, in die mehr investiert werden darf. Auch hier stellt das intelligente Sonnenhaus ein überzeugendes Beispiel dar: Investieren in die richtigen Dinge macht dem Einzelnen und der Gesellschaft viel mehr Freude als das Anhäufen von Schuldscheinen anderer Länder.